Kronleuchtersaal

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Es ist dunkel, dreckig, feucht und stinkt gewaltig in der Kölner Kanalisation. Aber hey, es gibt dort einen Kronleuchter! Im Kronleuchtersaal kannst Du einen der skurrilsten Kölner Orte bestaunen. Runter geht es durch eine Bodenklappe in der Nähe des Ebertplatzes. Schon beim Abstieg schlägt Dir der faulige Abwassergeruch entgegen. Dann noch einmal um die Ecke und Du bist etwa 6 Meter unter der Erdoberfläche im Kronleuchtersaal angelangt (wo es nicht mehr so übel riecht). Technisch gesehen ist der Saal ein „Regenentlastungsbauwerk“. Viel interessanter ist allerdings, dass in dem Raum ein großer Kronleuchter hängt. Zur Eröffnung (1890) war nämlich Kaiser Wilhelm II. eingeladen − da sollte alles festlich aussehen. Der Kaiser kam nicht, der Kronleuchter blieb hängen. Das Bauwerk kannst Du nur im Rahmen einer Führung durch die Stadtentwässerungebetriebe besuchen. Der überaus gut gelaunte Mitarbeiter erzählt Dir dabei allerlei Interessantes über die Abwasserentsorgung und den Hochwasserschutz in Köln.

 

Wo liegt’s? Theodor-Heuss-Ring, 50668 Köln, Google Maps

Wie hinkommen? Mit der KVB: Linien 12, 15, 16, 18 zur Haltestelle Ebertplatz

Was kostet’s? Nichts.

Wann geöffnet? Nur im Rahmen einer Führung (s. Link zum Anfrageformular).

Link: Stadtentwässerungsbetriebe Köln

 

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